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Pleiten, Pech und Pannen zum Saisonauftakt

Schachclub unterliegt im Derby gegen Windischeschenbach II

 

Erbendorf. Im ersten Wettkampf der Saison 2017/18 in der Schach-Bezirksliga unterlag der SC Erbendorf klar mit 5,5:2,5 bei der zweiten Mannschaft des Lokalrivalen aus Windischeschenbach.

Im letzten Jahr hatten sich die beiden Nachbarvereine noch die Punkte geteilt, doch heuer standen die Vorzeichen von Anfang an schlecht für die Steinwaldstädter, denn mit Jo Mihl, Christian Andretzky, Dr. Lorenz Weinberger, Mattias Schiml und Joshua Holzer standen gleich fünf Stammkräfte nicht zur Verfügung. Windischeschenbach hingegen konnte aus dem Vollen schöpfen und ihr Team sogar durch einige Spieler der ersten Mannschaft verstärken, da deren Saison noch nicht begonnen hatte.

Trotzdem hatten sich die Erbendorfer vorgenommen sich so teuer wie möglich zu verkaufen, um den so wichtigen Saisonauftakt positiv zu gestalten. Doch schon nach wenigen Minuten Wettkampfzeit folgte der nächste Tiefschlag. Frank Gelbert übersah an Brett 7 in der Eröffnung einen Zug, verlor dadurch seine Dame und gab die Partie folgerichtig auf. Wenig später erging es Kevin Hasenfürther und Veronika Mihl nicht besser. Beide übersahen offensichtliche Drohungen und mussten sich alsbald geschlagen geben. „Dieses Phänomen nennt man Schachblindheit.“ erklärt Mannschaftsführer Michael Weiß. „Es passiert jedem Schachspieler vom Anfänger bis zum Großmeister immer mal wieder. Dass es dreimal in einem Wettkampf vorkommt ist allerdings schon etwas kurios.“ Jedenfalls lag der SC Erbendorf damit nach relativ kurzer Zeit bereits mit 3:0 zurück. Die Steinwaldstädter versuchten den Zwischenstand auszublenden und kämpften an den verbliebenen fünf Brettern verbissen weiter, um das drohende Debakel noch abzuwenden.  Doch letztlich kamen Wolfgang Hoffmann, Daniel Kamm, Michael Weiß, Franz Weiß und Dr. Markus Frischholz über Unentschieden nicht hinaus. Letzterer hatte am ersten Brett als einziger echte Siegchancen. Frischholz hatte sich eine aussichtsreiche Stellung erarbeitet und konnte einen Turm gewinnen. Doch auch der Erbendorfer Spitzenspieler kam nicht an seine gewohnte Leistung heran und fand die gewinnbringende Abwicklung nicht. Schließlich konnte er noch froh sein, die Partie nicht noch verloren zu haben.

Nach dieser Niederlage stehen die Steinwaldstädter im nächsten Wettkampf bereits enorm unter Druck. Mit dem SC Haselmühl wartet ein äußerst unbequemer Gegner, gegen den man im letzten Jahr unterlag. Um jedoch nicht von Saisonbeginn an in Abstiegsgefahr zu geraten, muss der SC Erbendorf nun eine Reaktion zeigen und unbedingt punkten. Nur durch eine hochkonzentrierte Einstellung und klare Leistungssteigerung werden die Erbendorfer eine Chance haben in die Erfolgsspur zurückzufinden.

 

Schachklub landet den ersten Saisonerfolg

Christian Andretzky sichert wichtigen Sieg für den SC Erbendorf

 

Erbendorf. Im zweiten Saisonwettkampf  in der Schach-Bezirksliga schlägt der SC Erbendorf den SC Haselmühl verdient mit 4,5:3,5 und rückt damit ins Mittelfeld der Tabelle vor.

Nach der Auftaktniederlage im Derby gegen Windischeschenbach standen die Erbendorfer vor dem Wettkampf mit Haselmühl, gegen die man im letzten Jahr verloren hatte, bereits mächtig unter Druck. Eine weitere Niederlage hätte unweigerlich bedeutet, dass man vermutlich die ganze Saison gegen den Abstieg spielen würde. Jeder Spieler wusste, dass eine deutliche konzentrierte Leistung als in der letzten Begegnung nötig sein würde, um bestehen zu können. Entsprechend groß war die Anspannung. Glücklicherweise standen diesmal fast alle Stammspieler zu Verfügung und der SC Erbendorf konnte nahezu seine Bestbesetzung aufbieten.

Sogar Routinier Jo Mihl, der gesundheitlich angeschlagen war, stellte sich in den Dienst der Mannschaft und trat an Brett 3 an. Und bereits nach relativ kurzer Zeit erreichte er ein Remis. Nach diesem guten Start folgten weite Unentschieden durch Wolfgang Hoffmann, Daniel Kamm, Franz Weiß und Michael Weiß ehe dann Christian Andretzky den vorentscheidenden Schlag setzte. An Bett 7 hatte er seinen Gegner völlig überspielt, so dass sich dieser schließlich geschlagen gab. Andretzky spielte bereits in den Jugendmannschaften des Schachclubs, konnte aber in den letzten Jahren aus beruflichen Gründen nur gelegentlich für die Mannschaft antreten. „Eine super Leistung von Christian! Es wäre toll wenn er uns in dieser Saison wieder öfter unterstützen könnte“ freute sich Mannschaftsführer Michael Weiß. Das bedeutete die Führung für den SC Erbendorf. Und in den beiden verbliebenen Partien standen die Steinwaldstädter auch aussichtsreich. Am ersten Brett hatte es Dr. Markus Frischholz mit dem stärksten Spieler dieser Klasse Heinrich Däubler zu tun. Der Erbendorfer hatte seinen Gegner zwar am Rande einer Niederlage, fand jedoch letztlich nicht die richtige Abwicklung und so endete auch diese Partie Remis. Ähnlich erging es Mattias Schiml an Brett 8. Der Abiturient hatte bereits materiellen Vorteil, willigte jedoch in das Unentschieden ein, da dies für den SC Erbendorf den 4,5:3,5-Erfolg bedeutete. Ein wichtiger Sieg, der jedoch durchaus noch etwas höher hätte ausfallen können.

Durch diese klare Leistungssteigerung rangiert der SC Erbendorf nun im Tabellenmittelfeld und kann etwas entspannter in den nächsten Wettkampf gegen den punktgleichen SC Sulzbach-Rosenberg gehen. Auch diese Begegnung verspricht wieder spannend zu werden. Mit einer ähnlich geschlossenen Mannschaftsleistung muss den Steinwaldstädtern aber nicht bange sein.

 

(Hinweis: Das Foto zeigt Christian Andretzky)

 

 

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