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Am schwarz-weißen Brett mit den 64 Feldern macht ihm so schnell keiner was vor. Rudolf Hofmann feiert seinen 90. Geburtstag. Neben der Familie, Bekannten und zahlreichen Vereinsvertretern gratulierte auch Bürgermeister Hans Donko dem Jubilar. Und der Schachclub würdigte sein Ehrenmitglied und früheren Vorsitzenden.

(njn) Geboren wurde Rudolf Hofmann 1927 in Neusorge bei Braunau im Sudetenland südlich des Riesengebirges. Krieg und Vertreibung brachten ihn nach Erbendorf, wo er eine neue Heimat fand.

 

Der gelernte Bäcker, der sich später noch einer Lehre als Konditor unterzog, arbeitete unter anderem in der ehemaligen Bäckerei Meister am Kaiserberg. Später fand Hofmann Arbeit in der örtlichen Porzellanfabrik und wechselte dann zu Panzer-Ladenbau, wo er dann auch in den verdienten Ruhestand ging.

 

Mit Anna Tretter, die 2002 verstarb, gründete Rudolf Hofmann eine Familie, aus der die zwei Kinder Renate und Karl-Heinz hervorgingen. Zum Familienglück gehörte natürlich auch ein eigenes Eigenheim, das um 1958 am Naabberg errichtet wurde. Der Jubilar ist noch heute rege am Vereinsleben interessiert. Unter anderem ist er seit fast sieben Jahrzehnten beim Schachclub, dessen Vorsitzender er in den 1980er Jahren war. Der Verein würdigte die Verdienste des Schachspielers, der in den 60er Jahren auch in der Bundesliga spielte, mit der Ehrenmitgliedschaft.

 

Seinen 90. Geburtstag feierte der Jubilar mit seiner Lebensgefährtin Waltraud Hartwig und der Familie, darunter drei Enkelkinder. Für den Schachclub überbrachte Vorsitzender Wolfgang Hoffmann die Gratulationswünsche.